Gemeinschaft stärken am Tüttensee – Erfolgreiche Projekttage der CJD Berufsfachschule für Kinderpflege
Vom 2. bis 4. März 2026 verbrachte die Klasse der CJD Berufsfachschule für Kinderpflege drei
ereignisreiche Projekttage im Nepomuk-Huber-Haus in Marwang am Tüttensee. Im
Mittelpunkt standen Ziele, die für den pädagogischen Beruf ebenso zentral sind wie für eine
funktionierende Klassengemeinschaft: Zusammenwachsen, Verantwortung übernehmen,
Kommunikation stärken, sich selbst und andere besser kennenlernen und persönlich
wachsen.
Erlebnispädagogik zur Stärkung des Teamgeists
Die malerische Umgebung rund um den Tüttensee bot ideale Voraussetzungen für
erlebnispädagogische Aktivitäten. Bei kooperativen Spielen, Teamübungen,
Naturerkundungen und kleinen Gruppenherausforderungen standen Vertrauen,
Kommunikation und gegenseitige Unterstützung im Vordergrund. Bei Spaziergängen in der Natur
wurde kreativ mit Naturmaterialien gearbeitet und kleine Kunstwerke erschaffen. Gemeinsame
Aufgaben und Herausforderungen stärkten das Bewusstsein für die Gruppe und die eigene Rolle
darin.
Die Schülerinnen und Schüler wurden dabei von den Lehrkräften Frau Hinterbrandner, Frau
Datzmann und Frau Fendt begleitet, die aktiv am Programm teilnahmen und so ebenfalls die
Gelegenheit hatten, ihre Klasse auf neue Weise kennenzulernen.
Miteinander leben – Verantwortung übernehmen
Ein wichtiger Baustein der Projekttage war das gemeinsame Kochen und Essen. Die
Jugendlichen planten Mahlzeiten, übernahmen Küchendienste und sorgten gemeinsam für
Ordnung im Haus. Das förderte nicht nur Eigenverantwortung, sondern auch Alltagskompetenzen
– Fertigkeiten, die auch im zukünftigen beruflichen Umfeld als Kinderpflegerinnen und
Kinderpfleger bedeutsam sind.
Neben diesen Aufgaben blieb auch genügend Zeit zur freien Gestaltung, die für Gespräche und
Entspannung genutzt wurden oder auch für Spieleabende, an denen viel gemeinsam gelacht
wurde. Sie trugen wesentlich zur lockeren und herzlichen Atmosphäre bei.
Zeit für Austausch – Zeit für Reflexion
Täglich fanden Feedback- und Reflexionsrunden statt. Hier konnten die Schülerinnen und
Schüler über Herausforderungen sprechen, ihre persönlichen Erfahrungen teilen und
wertschätzendes Feedback geben und erhalten. Diese Gesprächsphasen stärkten die
Kommunikationsfähigkeit und das Verständnis füreinander.
Ein Ausflug, der nachwirkt
Auch wenn die Geduld einiger TeilnehmerInnen gehörig auf die Probe gestellt worden ist, waren
sich zum Abschluss alle Beteiligten einig: Die drei Tage am Tüttensee waren für alle sehr lehr- und
erfolgreich. Die Klassengemeinschaft zeigte sich spürbar gefestigt, neue Freundschaften
entstanden, Konflikte wurden offen angesprochen und gelöst, und viele Jugendliche lernten sich
selbst in neuen Situationen kennen.
„Diese Erfahrungen sind für den späteren Berufsalltag unbezahlbar“, betonte das Lehrkräfteteam.
„Wer Kinder professionell begleiten und fördern möchte, braucht kommunikative Stärke,
Teamfähigkeit und Empathie – genau das wurde hier vertieft.“
So bleiben die Projekttage den Schülerinnen und Schülern hoffentlich nicht nur als schöne
Erfahrung, sondern auch als wichtiger Baustein ihrer persönlichen und beruflichen
Entwicklung in Erinnerung. Die gemeinschaftliche Zeit am Tüttensee hat sie ein Stück auf ihrem
Weg zu kompetenten Fachkräften in der Kinderpflege weitergebracht